Donnerstag, 30. Dezember 2010

In aller Munde

Lieber Heiliger Bischof Gellert!

Die Mundkommunion ist wieder in aller Munde. Im Petersdom soll es in Zukunft bei Hl. Messen mit dem Papst nur noch die Mundkommunion geben. Für mich ist das durchaus verständlich: Wenn es überhaupt Bilder von hohen Festtagen im Fernsehen gibt, dann zeigen sie meistens die Liturgie mit dem Papst. Alle Fernsehkameras richten sich auf ihn. Und für viele der Zuschauer ist das, was sie da kurz über ihren Bildschirm flimmern sehen, mit Sicherheit fremd. Es ist nur ein kurzer Augenblick, in dem sie sehen, wie Katholiken Gottesdienst feiern. In diesem kurzen Augenblick muss das zentrale Ereignis, die heilige Kommunion als die innigste Verbindung mit Christus und der Kirche, auch als heiliger Moment erkennbar sein. Man kann subjektiv auf die eine oder andere Weise die Hl. Kommunion empfangen, jedoch die nach außen hin objektiv würdigere Form ist sicherlich die Mundkommunion. Sie berührt, hinterlässt einen tiefen Eindruck: Erwachsene machen sich klein, gehen auf die Knie, handeln im wahrsten Sinne des Wortes nicht selber, nicht mit eigener Hand, sondern lassen sich aus der Hand des Geistlichen die Hl. Kommunion in den Mund legen. Wie gesagt: Es geht nicht um die subjektive Einstellung zur Kommunion. Aus der äußeren Form darf man keine wertenden Schlüsse auf die innere Disposition ziehen. Daher kann ich verstehen, wenn sich mancher Handkommunionempfänger entschieden gegen eine solche Bewertung wehrt, die ihm mangelnde Ehrfurcht vor der Realpräsenz Jesu Christi unterstellt.
Aber die kniende Mundkommunion wirkt nach außen anders, als die Kommunion auf die Hand. In meinen Augen würdiger, deutlicher als Signal: Hier geschieht etwas Heiliges.

In unseren Gemeinden ist inzwischen beides möglich und der kirchenpolitische Druck ist entwichen - zumindest hört man nichts mehr darüber. Das letzte kleinere Erdbeben löste der Diakon aus, als ich mich nämlich eines Sonntags für alle völlig unerwartet und überraschend am Altar zur Kommunion kniete und den Leib Christie als Mundkommunion empfing. Das war selbst für meinen Pfarrer überraschend.

Die Reaktionen waren gemischt: So manchem ging das Herz auf und so manche, die schon lange zur Mundkommunion gingen, freuten sich, dass es nun an so zentraler Stelle, direkt neben dem Altar einen Geistlichen gibt, der ebenfalls die Mundkommunion empfing. Und genau das war für andere eine Provokation: Solange das ja nur ein paar am Anfang der Kommunionschlange machen, wo es nicht von der ganzen Gemeinde gesehen wird, war das ja noch in Ordnung. Aber dass der Diakon öffentlich, vor allen Augen, am Altar - das ging manchem zu weit.
Was mich bis heute erschreckt: Diejenigen, denen das zu weit ging, haben mich nie nach meinem Motiv gefragt. Diejenigen, die die Mundkommunion praktizierten, mussten mich erst gar nicht fragen.

Warum also? Warum macht ein ehemaliger Gemeindereferent, ein Diakon in den besten nachkonziliaren Jahren, ausgebildet an liberaler Stelle, warum macht der eine Rolle rückwärts?

Weil es genau das Gegenteil für mich ist: Eine Rolle, ja, ein Salto nach vorne. Es ist der Abschied von der Vorstellung der Messe als eine bloße Versammlung aller irgendwie Christgläubigen um dem Altar zur Stärkung und zum Ausdruck der Gemeinschaft. Es ist die Abkehr von der Eucharistie als bloßes Symbol und als Zeichen. Es ist die neue Hinwendung von der Messe zur Heiligen Messe, vom Abendmahl zum Opfermahl. Es ist ein tieferes Eintauchen in das, was dort auf dem Altar geschieht. Und je tiefer ich das verstehe, um so weiter entferne ich mich von der Vorstellung eines kumpelhaften Jesus, der mit mir das Brot teilt. Um so offener werde ich für das Geheimnis des Altares, z.b. auch dafür, dass die Hl. Messe etwas mit Schuld, Sünde und Opfer zu tun hat.

Vielleicht muss man ein gewisses Alter überschritten haben, um ehrlich genug zu sich selber sein zu können, um zuzugeben, dass man selber tagtäglich hinter dem zurückbleibt, was Gott uns an Möglichkeiten geschenkt hat. Es sind nicht allein die großen Sünden, die uns umbringen, denn über diese stolpern wir. Sie sind offenbar und wir können sie nicht vor uns verbergen. Es sind vielmehr noch die kleinen Lieblosigkeiten des Alltags, unser Selbstbetrug, unsere Schwäche - nichts Großes, aber dennoch verletzend, nicht tagtäglich, aber doch immer wieder. Wenn Christus sich am Kreuz für unsere Sünden geopfert hat, dann muss ich zugeben, dass ich nicht ganz so unschuldig bin, wie ich mir das selber vielleicht immer wieder mal einrede.

Dass ich trotzdem jeden Sonntag als Diakon am Altar stehen, die Hl. Kommunion empfangen darf, das ist es, was mich in Ehrfurcht auf die Knie gehen lässt. Und dass mein Pfarrer mir inzwischen die Kommunion mit der lateinischen Formel spendet (Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben) ist mir nicht verborgen geblieben, entspricht auch meinem "gewandelten" Verständnis: es geht nicht nur um eine Feier, die "mir was bringt", es geht um das ewige Leben und um die Seele.
Das alles mögen natürlich Gedanken sein, die man auch als Handkommunionempfänger nachvollziehen und mittragen kann, von daher möchte ich niemandem die Ehrfurcht, den Respekt und den gläubigen Zugang zur Kommunion absprechen. Für mich persönlich hat es aber zu einem anderen Umgang mit der Kommunion geführt.

Lieber Bischof Gellert, für dich waren das alles noch alltägliche Begriffe: Opfer, Sünde, Schuld, Seele und das ewige Leben. Die Heilige Messe war für dich und deine Zeitgenossen vielleicht viel heiliger, als sie manchen von uns heutzutage ist. Das Heilige ist uns nicht abhanden gekommen, wohl aber ist das Verständnis und Gespür dafür auf der Strecke geblieben. Dass wir das wieder neu entdecken, ist das Anliegen unseres Papstes, ganz gleich, ob wir die Kommunion mit der Hand oder in den Mund empfangen. Dazu benötigen wir himmlischen Beistand auf unseren allzu irdischen Wegen, darum: St. Gellert, hilf!

Kommentare:

  1. Gut das an so exponierter Stelle zu tun - nur bitte auch konsequent und nicht abhängig vom Kommunionspender!

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  2. Es wäre schön, wenn das so konsequent ginge. Das Problem liegt leider oftmals am Priester: Wenn da jemand von außen kommt, kann man sich manchmal auf gar nichts mehr verlassen. Wie viele Priester habe ich schon sagen hören: "Also mit der Kommunion, das mache ich immer so..." - und dann kommen die tollsten Varianten zum Vorschein: Der eine meint, er müsse unbedingt der Gemeinde zuerst die Kommunion austeilen und dann erst ganz zum Schluss die Kommunion nehmen. Andere meinen, sie müssten den Diakon mit dem Priester gleichsetzen und ihm schon beim Agnus Dei die Hostie reichen. Manche gehen noch einen Schritt weiter und halten mir das Ziborium hin, damit ich - wie der Priester - mir selber die Kommunion nehmen kann. Und alle sind dann erstaunt, wenn ich darauf hinweise, dass es im Messbuch doch anders steht - und nicht nur einfach so, sondern theologisch begründet und einleuchtend.
    Ich habe schon erlebt, dass selbt ein Bischof (!) meinte, er müsse auch mir - wie den Konzelebranten - schon beim Agnus Dei die Hostie reichen. Was wäre wohl geschehen, wenn ich in diesem Moment auf die Knie gegangen wäre und den Mund geöffnet hätte? Hätte er dann einen Rückzieher gemacht? Oder wäre ich dann vor dem Agnus Dei und vor dem Bischof und den Konzelebranten zur Kommunion gegangen?

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  3. Nun, diese geschilderten Fälle sind ja eher die Ausnahme und nicht jeden Sonntag... zu beobachten ist aber schon, dass die Art des Kommunionempfangs nicht bei allen Kommunionspendern, sprich Priestern, gleich ist und das wundert mich schon entwas.

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  4. viele menschen würden gerne zu dieser form des kommunionempfangs zurückkehren. aber der gruppendruck ist enorm.

    eine mutter sagte mir neulich, ihre kinder hätten sie angefleht dies nicht in der eigenen pfarrei zu tun (zumindest nicht auf die knie gehen), weil sie das geschwätz fürchteten. andere wagen es nicht, weil sie nicht in den verdacht kommen wollen, sie würden das nur tun, um sich wichtig zu machen oder um dem pfarrer einen gefallen zu tun etc...

    es ist traurig, wie weit sich dieser gruppendruck ausgebreitet hat. je liberaler wir uns nach außen geben, desto intoleranter sind wir nach innen geworden.

    da hilft nur eins: treu sein

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  5. Es gibt immer wieder Gründe, aus denen man dann doch mal wieder anders kommuniziert: Manchmal sind es eben auch ganz praktische, wenn man z.B. keine Zeit hatte, das mit dem "eingeflogenen" Priester in Ruhe zu besprechen. Schließlich hat man auch die mitbrüderliche Verantwortung, den anderen nicht zu überrollen. Und ich habe auch schon erlebt, dass in der Messe plötzlich vieles ganz anders ablief als vorgesehen und dann - man wagt es kaum zu sagen - stolpert man da hindurch und wird selber von der Kommunion "überrascht".
    Wie auch immer: Ich finde, man sollte sich davor hüten, hier mit Worten wie "immer so" und "konsequent" zu arbeiten. Dann bauen wir den Druck auf, den wir eben vermeiden sollten. Es gibt in unserer Gemeinde durchaus Gläubige, die je nach innerer Disposition wechseln. Wenn man ihnen diese Freiheit lässt, dann wird jeder damit seine Erfahrungen machen und sich dann für die würdigere Form entscheiden, die man dann in der Regel auch praktiziert - und das ist zumindest bei mir die Mundkommunion. Das braucht aber seine Zeit und muss wachsen. Zumkindest bei mir war das so -

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  6. möchte noch mal was anderes zu bedenken geben: ich habe beides eine weile ausprobiert und bin wieder zur handkommunion zurückgekehrt.warum? aus rein praktischen gründen: da ich mich wegen eines unfallschadens am rechten knie nicht hinknien darf,muss ich beim kommunionempfang stehen bleiben,auch käme ich ohne zuhilfenahme der hände nicht mehr hoch...geht übrigens vielen,vor allem älteren leuten so...es gibt ja keine kommunionbänke wie bei papst.
    so habe ich ,ziemlich groß,bemerkt,dass ich beim kommunionempfang mit dem mund öfter ungut den finger des priesters mit der zunge berührt habe aus angst vor dem runterfallen der hostie,was ich mehrmals erleben musste bei anderen kommunizierenden. da ich davor angst habe ,würde ich mich mit mundkommunion ohne kommunionbank und patene ( gibts ja beides nicht) sehr unwohl fühlen und nehme den heiland daher in die hand.auch fühle ich meine hände so immer gesegnet und geheiligt und habe auch einen ganz kurzen moment,meinen gott anzuschauen,ihm zu sagen wie sehr ich ihn liebe,und dann kommuniziere ich dankbar--bewusst die heilige kommunion empfangen,sie als größtes geschenk sehen ,darum geht es doch und weniger um die form.wer sich sicher fühlt,gut knien kann,möge die mundkommunion empfangen,ich freue mich über die handkommunion und bin dankbar,dass es sie gibt-

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  7. Gut, das so zu hören.
    Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr.
    Johannes und seine Herzallerliebste.

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  8. »Das Kostbarste im Himmel und auf Erden« (Joh. Chrys.)
    nicht auf die Hand!

    Nach verschiedenen Verlautbarungen ist es heute in bestimmten Ländern jedem
    Christgläubigen möglich gemacht, die heilige Kommunion so zu empfangen, »
    wie er es persönlich vor seinem Gewissen verantworten kann«. - Es sei auch,
    sagt man, belanglos,
    in welcher Form das geschieht.
    Haben Sie, bitte, die Güte
    in Ruhe zu überlegen,
    WELCHE VERANTWORTUNG heute
    DA AUCH AUF DEM EMPFÄNGER LASTET!
    Bedenken Sie, bitte: Wer den hochheiligen Leib des Herrn auf seine Hand
    verlangt, der hilft mit, wird also mitschuldig:
    Erstens, daß das Heiligste, was die katholische Kirche hat, immer mehr
    profaniert wird.
    Es ist ein allgemein gültiges, durch Erfahrung tausendmal bestätigtes Gesetz:
    Was jeder mit Händen und Fingern anfassen kann, verliert an Wertschätzung.
    Darum wurde und wird bei allen Religionen, was dort heiliggehalten werden soll,
    dem Zugriff der Masse entzogen.
    Nun hat die katholische Kirche » nichts Größeres,
    nichts Erhabeneres,
    nichts Wundervolleres,
    nichts Heiligeres
    als das Sakrament der heiligen Eucharistie. Denn in ihm ist enthalten die Quelle
    und der Urheber aller Heiligkeit: Christus der Herr.« AASXXX (1938) 207
    Je mehr also heute Kommunikanten da »ihre Finger dran und drinnen haben
    können«, umso mehr wird das Heiligste in der Einschätzung des Menschen nur
    mehr zu einer gewöhnlichen Speise. Wer aber »den Leib des Herrn von
    gewöhnlicher Speise nicht unterscheidet, der ißt und trinkt sich das Gericht!«
    1 Kor11, 29
    Zweitens, daß die dadurch in der Kirche entstandene Entzweiung oder
    Spaltung in ärgerniserregender Weise fortdauert.
    Wer die heilige Hostie auf die Hand verlangt, der trägt dazu bei, daß die heilige
    Eucharistie, Quelle und Urgrund der Einheit, Anlaß zu Verstimmung, nicht selten
    sogar Anlaß zu heftigen Reaktionen wird:
    Daß tiefgläubige Menschen nicht nur aus dem Gotteshaus, sondern nicht selten
    sogar aus der katholischen Kirche hinausgeärgert werden.
    Drittens, daß immer weniger junge Männer sich für das Weihe-Priestertum
    entscheiden.
    Je mehr nämlich Nicht-Priester sich erkühnen, das Allerheiligste, das die
    katholische Kirche hat, das Kostbarste im Himmel und auf Erden, den König der
    Herrlichkeit - mit ungeweihten Händen anzufassen, um so mehr wir der in erster
    Linie dafür geweihte Priester der katholischen Kirche entbehrlich, seines überaus.......
    -->nächste Seite

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  9. heiligen und ehrenvollen Amtes (Spender der heiligsten Geheimnisse zu sein)
    enthoben.
    Und das Weihepriestertum seiner Anziehungskraft beraubt.
    Viertens, daß die Kirche zerstört wird.
    Woher stammt die von den letzten Päpsten regelrecht abgetrotzte, in der Kirche
    noch nie dagewesene neue Form des Kommunionempfanges?
    Antwort: Von den Feinden der Kirche! –
    Was wollen damit die Feinde der Kirche? –
    Antwort: Sie wollen die Gläubigen allmählich dazu bringen, daß ihnen das
    wunderbare Sakrament (statt in erster Linie Kommunion mit Gott)
    nur mehr Zeichen menschlicher Verbrüderung sei.
    So ist es also nicht belanglos, in welcher Form die heilige Kommunion empfangen
    wird.
    Fünftens, daß sich diese zerstörerische Form des Kommunionempfangs weithin
    durchsetzen konnte, ist Beweis dafür, wie sehr sich die katholische Kirche
    heute in einer erschütternden Krise befindet.
    Das vom Herrn verlangte: »Nehmet hin und esset!« - soll nach dem Willen seiner
    Braut, der Kirche, nicht in so profaner Weise geschehen.
    Zumal bei Spendung auf die Hand auch weit mehr Teilchen verlorengehen, die
    nach Überzeugung und Lehre der Apostel und ihrer Schüler gleichviel enthalten
    wie das Ganze; und darum, weil »kostbarer als Gold und Edelstein« nicht
    verlorengehen dürfen.
    Haben Sie, bitte, den Mut, fallweise auch Priestern - hochachtungsvoll, aber klar -
    zu sagen, daß Sie (auf Grund des hier Dargelegten, es in Ihrem Gewissen nicht
    verantworten können, den hochheiligen Leib unseres Herrn Jesus Christus auf die
    Hand zu empfangen. (Jeder Priester hat die Pflicht, Gewissensentscheidungen -
    zumal, wenn sie so gut begründet sind - zu respektieren).

    Und: »Wo immer der heilige Leib irgendwohin getragen wird
    (auch zum Empfang der heiligen Kommunion), da sollen alle
    ihre Knie beugen - und so dem Herrn dem allmächtigen und
    wahren Gott Lob, Dank und Ehre erweisen!« - Franziskus

    (Kann als Flugblatt zur Massenverteilung in gewünschter
    Anzahl - gratis - bezogen werden:

    »Dienst am Glauben« Höttingergasse 15a, A-6020 Innsbruck)
    Haben Sie den Mut dieses Flugblatt zu verbreiten! »Was du kannst, das
    sollst du wagen!«

    Herausgeber, Verleger und für den Inhalt verantwortlich: P. Fridolin
    Außersdorfer OFM Höttinger Gasse Nr. 15a,
    A-6020 Innsbruck. Druck: Rauchdruck Ges. m. h. H. & Co. KG,
    6064 Rum, Kugelfangweg Nr. 15.

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  10. Lieber Vaticanus,
    ich bin durchaus Ihrer Meinung und finde die Kommentare in diesem Blog sehr sachlich. Aber wie der anonyme Kommentator halten mich ganz praktische Gründe davon ab, außerhalb der trid. Messe die Kommunion kniend in Empfang zu nehmen, was wirklich nichts mit mangelnder Ehrfurcht zu tun hat. Nehmen Sie einfach die räumliche Situation in unserer Pfarrgruppe. Was z. B. in St. Michael kein Problem ist, stößt in St. Pankratius auf seine Grenzen. Wie kann man dort würdevoll hinknien, der Hintermann in der Kommunionschlange hängt einem ja im Kreuz. Dazu kommen die vielen Mischformen: Handkommunion im Knien, Mundkommunion im Stehen. Einfacher wäre es, wenn man sich nebeneinander knien könnte. Seufz, aber bei manchen Gottesdienstformen, wie z. B. Familiengottesdienst ist das Gewusel im Altarraum oft so groß, dass hier wohl ein würdiger Kommunionempfang ausgeschlossen bleibt.
    Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesegnetes neues Jahr

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  11. Ja, da stimme ich Ihnen auch wieder zu. Auf die Gefahr hin, mich ein wenig aus dem Fenster zu lehnen: Man sollte mal vielleicht darüber nachdenken, kleinere (d.h. nicht gant so breite) Kommunionbänke (für je eine Person) aufzustellen. Dann kann ja jeder entscheiden, ob er davor stehen bleiben möchte, sich knien will etc.

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